Am 04.12.2023 feierte die Schulgemeinschaft der Barbaraschule den Barbaratag. Es ging diesmal ins Kino.

Die Klassen 1 und 2 schauten sich den Film „Checker Tobi“ an, die 3. und die 4. Klassen den Disney-Film „Wish“. Dabei konnten die Kinder die leckeren Popcorn-Tüten genießen.

Ausgelassen und voller schöner Eindrücke ging es nach den Vorstellungen als Schulgemeinschaft zu Fuß zur Schule.





Wissenwertes zum Barbaratag:


Copyright: epd-bild/Christian Ditsch
Die Heilige Barbara gehört zu den 14 Nothelfern und ist Schutzpatronin der Bergleute und der Feuerwehr.

Die Barbaraschule wurde im Jahr 1968 nach der heiligen St. Barbara benannt. Aber wer war sie?

Die heilige Barbara ist eine sehr bekannte Heilige. Sie gehört für Katholikinnen und Katholiken zu den vierzehn Nothelfern und soll vor plötzlichem Tod und Blitzschlag schützen. Barbara gilt als Schutzpatronin der Bergleute, der Feuerwehr, der Dachdecker, der Metzger und Menschen in vielen anderen Berufen.

Barbara war die Tochter des reichen griechischen Kaufmanns Dioskuros und eine besonders schöne und kluge Frau. Ihr Vater ging viel auf Reisen. Aus Angst um seine Tochter schloss er sie in seiner Abwesenheit immer in einen Turm ein. Barbara verehrte Gott. Als ihr Vater wieder einmal unterwegs war, ließ sie sich gegen seinen Willen von einem Priester taufen. Das machte den damaligen römischen Kaiser wütend. Denn er hielt sich selbst für Gott und bestimmte über das Leben der Menschen. Er verurteilte Barbara und ließ sie ins Gefängnis bringen. Auf dem Weg dorthin verfing sich ein Zweig in ihrem Kleid. Sie nahm ihn mit und stellte ihn in einen Krug mit Wasser.
Im Gefängnis wurde Barbara gefoltert. Das sollte sie von ihrem Glauben an Gott abbringen. Doch Barbara blieb ihrem Glauben treu. Das ärgerte ihren Vater so sehr, dass er seine Tochter mit einem Schwert töten ließ. An diesem Tag schmückte Barbaras Zweig ihre
 Gefängniszelle mit wunderschönen Blüten.


An diese Legende erinnern bis heute die Barbarazweige. Sie werden am Namenstag der Heiligen Barbara geschnitten. Ihn feiern manche Christinnen und Christen bis heute am 4. Dezember.

aus: www.religionen-entdecken.de

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